Armut eine Stimme geben

„Wer Armut bekämpfen will, muss Menschen zuerst wieder sichtbar machen.“

Tee- und Wärmestube Neukölln

Ein Ort der Wärme. Ein Ort der Würde. Ein Ort, der Menschen wieder sichtbar macht.

Mitten in Berlin-Neukölln gibt es einen Ort, an dem Menschen nicht nach ihrem Kontostand, ihrem sozialen Status oder ihrer Lebensgeschichte beurteilt werden. Einen Ort, an dem jeder Mensch willkommen ist. Einen Ort, der zuhört, unterstützt und Hoffnung schenkt.

Die Tee- und Wärmestube Neukölln ist seit vielen Jahren eine wichtige Anlaufstelle für Menschen, die von Armut, Wohnungslosigkeit, Einsamkeit oder sozialer Ausgrenzung betroffen sind. Täglich finden hier Menschen einen geschützten Raum, warme Mahlzeiten, Begegnung, Beratung und vor allem eines: das Gefühl, nicht vergessen zu sein.

Das Projekt wird in enger Zusammenarbeit der Diakonie Simeon, des Evangelischen Kirchenkreises Neukölln sowie der Berliner Sparkasse getragen und unterstützt. Gemeinsam setzen sich die Partner dafür ein, Menschen in schwierigen Lebenslagen konkrete Hilfe und menschliche Zuwendung zu bieten.

Doch die Tee- und Wärmestube ist weit mehr als eine Essensausgabe oder ein Aufenthaltsort. Sie ist ein Stück gelebte Gemeinschaft. Hier entstehen Gespräche, neue Perspektiven und Beziehungen. Hier erfahren Menschen Würde, Wertschätzung und Unterstützung in einer Zeit, in der viele von ihnen sich von der Gesellschaft ausgeschlossen fühlen.

Neben der täglichen Versorgung mit Speisen und Getränken werden regelmäßig Veranstaltungen, Begegnungsangebote und Aktionen organisiert, die soziale Teilhabe fördern und Isolation entgegenwirken. Gerade diese Angebote sind für viele Besucher:innen von unschätzbarem Wert, weil sie Gemeinschaft ermöglichen und Hoffnung schenken.

In Zeiten steigender Lebenshaltungskosten wächst der Bedarf kontinuierlich. Immer mehr Menschen sind auf die Unterstützung der Einrichtung angewiesen. Gleichzeitig steigen die Kosten für Lebensmittel, Energie, Betrieb und die Durchführung notwendiger Veranstaltungen zur Aufrechterhaltung des Angebots.

Armut eine Stimme geben ergänzt den notwendigen und nicht ausfinanzierten Bedarf.

Darüber hinaus unterstützt die Kampagne ebenso die Seniorenarbeit und Einzelfallhilfe.

Projektträger und Partner

  • Diakonie Simeon

  • Evangelischer Kirchenkreis Neukölln

  • Berliner Sparkasse

Wofür werden die Mittel eingesetzt?

  • Versorgung mit Lebensmitteln und warmen Mahlzeiten

  • Betriebskosten der Einrichtung

  • Erhalt und Durchführung von Begegnungs- und Unterstützungsveranstaltungen

  • Aufrechterhaltung der täglichen Angebote für armutsbetroffene und wohnungslose Menschen

  • Sicherung des laufenden Betriebs über das gesamte Jahr

Finanzierungsbedarf

Gesamtbedarf für 12 Monate: 322.000 Euro

Noch offener Finanzierungsbedarf: 127.000 Euro

Jeder Beitrag hilft dabei, Menschen in schwierigen Lebenssituationen Wärme, Nahrung, Gemeinschaft und neue Perspektiven zu ermöglichen.

Definierter Förderbedarf:

Höhe Förderbedarf:

Euro 127.000

Rolle der One-for-GOOD-Förderung:

Ergänzend aber projektentscheidend